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ZTE scheint bis zu 3.000 Arbeitsplätze abzubauen

Der Smartphone-Markt ist nach wie vor konkurrenzfähig und harte Zeiten erfordern harte Maßnahmen. Laut Branchenberichten bereitet sich ZTE darauf vor, rund 3.000 Stellen abzubauen, nachdem sein Anteil am chinesischen Mobiltelefonmarkt gesunken ist.

Angeblich will ZTE in China rund 10 Prozent seiner Handset-Belegschaft abbauen, was rund 600 Stellen entspricht. Ein Manager in einer der Niederlassungen in Übersee gibt an, dass seine Abteilung bis Ende Januar ebenfalls rund 10 Prozent seines Personals verlieren wird. Daher scheinen die Kürzungen weit verbreitet zu sein.

Die Nachrichten verbinden die jüngsten Probleme für ZTE. Das US-Handelsministerium hat ein Exportverbot von US-Unternehmen nach ZTE zurückgehalten, nachdem das Unternehmen angeblich eine Verkaufssanktion gegen den Iran gebrochen hatte. Das Verbot ist aufgrund einer Reihe von Anträgen, deren letzte Ende Ende Februar ausläuft, noch nicht umgesetzt worden, aber die Ungewissheit hat das Unternehmen stark belastet. Wenn das Verbot jemals durchgesetzt wird, könnte ZTE ernsthafte Probleme mit der Lieferkette haben, da US-Unternehmen wie Qualcomm und Intel für etwa ein Drittel der vom Hersteller bezogenen Komponenten essentiell sind.

Während seiner Neujahrsansprache sagte der Vorsitzende Zhao Xianming angeblich, dass das Unternehmen 2016 "seine größte Krise in seiner 31-jährigen Geschichte erlebt" habe. Das Unternehmen strebe eine Rationalisierung, Restrukturierung, Managementmaßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität an. Wir müssen nur sehen, wie sich diese Kürzungen auf das Smartphone-Geschäft des Unternehmens auswirken.